Vita-Parcours

Oft hört man von älteren Menschen oder von Leuten mit Rücken- oder Gelenkproblemen, dass der Vita-Parcours wohl nichts mehr für sie sei. Aber da widerspreche ich als Physiotherapeut ganz entschieden. «Natürlich kann es vorkommen, dass sich jemand unabsichtlich Schmerzen einhandelt oder sich sogar verletzt, wenn er unsachgemäss turnt und/oder sich dabei überfordert.»
Da wäre es besser, sich fachmännischen Rat zu holen. Ich selber empfehle meinen Patienten den Vita-Parcours für die Nachsorge im Anschluss an eine Therapie, und bin auf Wunsch sogar gerne bereit, den Lauf mit ihnen zu absolvieren und sie dabei genau zu instruieren: «und auch die älteren oder körperlich etwas benachteiligten Mitmenschen können gesundheitlich viel profitieren.»


Der Vita-Parcours Steinegger Wald ist in Zusammenarbeit mit der Physiotherapie Wehrle fertig gestellt worden. So wie dieser konzipierte Vitaparcours zwischen Teufen und Speicher gibt es noch vier weitere im Appenzellerland, nämlich in Appenzell, Heiden, Herisau und Walzenhausen. Diese erneuerten Vita-Parcours wurden zu vielfältig nutzbaren Rundstrecken umgebaut, die verschiedene individuelle Bedürfnisse abdecken.

Bei jedem Posten befinden sich erläuternde Tafeln mit Piktogrammen, die dem Hobbysportler zeigen, wie er die verschiedenen Übungen zu absolvieren hat. Dabei wird mit Farben auf drei Kriterien hingewiesen: Ausdauer (blau), Beweglichkeit (gelb) und Kraft (rot). Der Vita-Parcours Steinegger Wald erstreckt sich über 2,2 km, und man kann sich auch informieren über den Energie-Verbrauch, über die Möglichkeiten eines Ausdauertests usw. Eigens dafür entstand die Begleitbroschüre vita physio, die bei uns erhältlich ist.