Spiraldynamik

Wie der Name schon sagt, geht es hier um die Spiralen im Körper – um ein dreidimensionales Bewegungssystem. Kaum ein Muskel ist ‚gerade’ am Skelett fixiert, sonder der Hauptteil unserer Muskulatur befinden sich in Muskelschlingen spiralförmig hinter einander gehängt. Auch der Knochen in seiner Struktur folgt diesem Prinzip.


Das Bewegungssystem des Menschen lässt sich in funktionelle Einheiten („Koordinationseinheiten“) gliedern. Jede Koordinationseinheit wird durch endständige Knochensphären, die „Pole“ definiert.


Das dreidimensionale Bewegungsverhalten der Pole ist entscheidend für die Koordination der dazwischenliegenden Körperregion. So stellen Kopf und Becken beispielsweise die Pole der Koordinationseinheit Stamm dar. Dies wurde aufgegriffen, analysiert und zu einem ganzen Behandlungssystem für den gesamten Körper zusammen geführt.


Durch gezielte spiralige Verschraubungen aller Strukturen wird eine Bewegungsharmonisierung und Ökonomisierung erreicht. Haupteinsatzgebiet sind: Haltungsschwäche, Muskeldysbalancen, Fehlhaltungen und Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliosen).