Bindegewebsmassage

Es werden Zugreize im Bindegewebe und der Unterhaut gesetzt Bei der Bindegewebsmassage werden Zugreize im Bindegewebe (bevorzugt am Rücken und Becken) gesetzt, um Einfluss auf die Inneren Organe nehmen zu können. Es wird nach einem strengen Behandlungsaufbau vorgegangen. Die Behandlung beginnt stets mit dem Kleinen Aufbau.

Darunter versteht man Arbeitsgänge in der Beckenregion. Nach wenigen Behandlungen werden die einzelnen Striche auf den ganzen Rücken bzw. später unter Einbeziehung des Bauches (Großer Aufbau) ausgeführt. 1929 wurde die BiGeMa von Elisabeth Dicke begründet.

Eine Sonderform ist die so genannte Segmentmassage, bei dem einzelne Körpersegmente mit Haut-, Unterhaut- oder Faszientechnik bearbeitet werden. Diese Griffe werden vom Patienten als helles Schneidegefühl wahrgenommen. Die lokale Reaktion besteht aus einer Mehrdurchblutung des Gewebes.
Eine besondere Unterhaut- & Narbelösetechnik hat David Bögger entwickelt.
Wie alle Unterhauttechniken ist sie schmerzhaft aber sehr effektiv.
Durch das Anheben des Gewebes gibt es ein Lösen der unteren Schichten und dadurch

ein Entkleben.